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NATURPARK ADAMELLO-BRENTA

Unesco Global Geopark

DER NATURPARK ADAMELLO-BRENTA: WO, WANN, WAS

Steckbrief

Der Naturpark Adamello-Brenta verbindet die Dolomitformationen der Brenta-Gruppe mit den Granitmassiven der Adamello-Presanella-Alpen, die sich ins Val di Sole, in die Valli Giudicarie, ins Val Rendena und ins Val di Non erstrecken. Im Val di Sole berührt der Park die Gemeinden Dimaro-Folgarida und Commezzadura.

Der 1967 gegründete Park erstreckt sich auf einer Fläche von 620 Hektar. Konkret ist er – zusammen mit der Provinz Trient – als Förderer des Projekts Life Ursus bekannt, das 1999 den Bären im Gebiet der Brenta-Gruppe wieder angesiedelt hat. Im Naturpark Adamello-Brenta sind die Brenta-Dolomiten als UNESCO-Weltnaturerbe eine weltberühmte Attraktion.

Die verschiedenen Höhenlagen, von 447 bis 3.558 Meter über dem Meeresspiegel, begünstigen die Vielfalt an Fauna und Flora.

Adamello Brenta Nature Park_logo | © Archivio Parco Naturale Adamello Brenta Geopark
Silene acaulis, flora nel Parco Naturale Adamello Brenta | © Archivio Parco Naturale Adamello Brenta

Flora

Aufgrund der zwei verschiedenen geologischen und morphologischen Gegebenheiten wurde die Entwicklung von charakteristischen Pflanzengesellschaften begünstigt, darunter: Edelweiß, Ahorn, Rotfichte, Lärche, Zwergwacholder, Zirbe, Almrose, Alpenazalee, Kriechweide, weiße Silberwurz, Latschenkiefer, Grünerle, Eberesche, Flaumeiche, Haselnuss, Manna-Esche.
Mamma orsa con i suoi cuccioli nel Parco Naturale Adamello Brenta | © Archivio Parco Naturale Adamello Brenta

Tierwelt

Dank der Integrität und der ökologischen Vielfalt des Territoriums ist der Naturpark Adamello-Brenta ein besonderer Lebensraum für viele Wildtiere wie Bären, Rehe, Hirsche, Gämsen, Mufflons, Steinböcke, Murmeltiere, Eichhörnchen, Füchse, Adler, Auerhähne, Alpenschneehühner, Rebhühner, Wespenbussarde, Wiesel, Turmfalken, Eulen, Sperlingskäuze, Seesaiblinge
Lobbia Alta con Rifugio Le Lobbie nelle Dolomiti di Brenta | © Archivio Parco Naturale Adamello Brenta

Gletscher

Obwohl die Gletscher zurückgehen, finden wir hier die größten Gletscher des Parks wie die Vedretta del Mandrone, die Gletscher von Lobbia und Lares sowie die Vedrette, die die Presanella flankieren. Insbesondere in der Adamello-Presanella-Gruppe ist das Wasser aus den weiten Gletschern und Schneefeldern, begünstigt durch die Undurchlässigkeit seiner magmatischen Gesteine, Ursprung von Bächen und spektakulären Wasserfällen.

Dolomiti di Brenta in Trentino | © Archivio Parco Naturale Adamello Brenta

Geologie

Die Besonderheit des Naturparks Adamello-Brenta, die ihm die Anerkennung als Geopark eingebracht hat, besteht in der Koexistenz zweier Gesteinswelten: die Brenta-Dolomiten mit Kalkstein-Sedimentgestein, das von einstigen Meeren erzählt, und die intrusiven auskristallisierten magmatischen Gesteine der Adamello-Presanella, darunter, wie Geologen in aller Welt wissen, der Tonalit, der dem Granit ähnlich sieht.

DER NATURPARK ADAMELLO-BRENTA: WIE

Den Naturpark erleben

Sie können sich zwischen Weiden, Seen und Wasserfällen entspannen oder auf den berühmten Zinnen der Dolomiten ihre Kräfte messen. Wenn Sie während Ihres Urlaubs die naturkundlichen und kulturellen Besonderheiten dieses Schutzgebietes kennenlernen möchten, empfehlen wir Ihnen eine Exkursion oder Aktivität, die vom Nationalpark Adamello-Brenta organisiert wird.  

DIE ORTE DES NATURPARKS IM VAL DI SOLE

Ecomuseo Val Meledrio | © Archivio APT Val di Sole - Ph Tommaso Prugnola
Dimaro Folgarida - Dimaro

Val Meledrio-Ökomuseum

Segheria Veneziana Dimaro | © Archivio APT Val di Sole - Ph Parco Naturale Adamello Brenta
Dimaro Folgarida - Dimaro

Venezianisches Sägewerk von Dimaro

informationen

Lago delle Malghette nel Parco Naturale Adamello Brenta Geopark | © Archivio APT Val di Sole - Ph Tommaso Prugnola
Strembo

Adamello Brenta Naturpark

Der Naturpark Adamello Brenta liegt im westlichen Trentino und ist mit seinen 620,51 km² das größte Schutzgebiet im Trentino und eines der größten im Alpenraum. Dazu gehören die Berggruppen des Adamello- und Brentagebirges durch das Val Rendena (Rendenatal) getrennt sowie die Täler Valli di Non, di Sole und Giudicarie. Von der Talhöhe mit 477 m bis zur Cima Presanella auf 3558 m finden sich zahlreiche Seen und der AdamelloGletscher als einer der größten Europas. Zu diesem unvergleichbaren Landschaftsgut mit seinem außergewöhnlichen Reichtum an Naturelementen gehört vor allem die Flora und der Wildbestand, zu dem auch der Braunbär gehört.

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